Alt image
Stacks Image 946

Deutschland wird sozialer


Deutsche Bürgerinnen und Bürger profitieren von verschiedenen neuen Regelungen, die seit Juli gelten. Mit 5,35 % (West) bzw. 6,12 % (Ost) erlebt Deutschland den höchsten Rentenanstieg seit Jahrzehnten. In einem ersten Schritt in Richtung 12-Euro-Mindestlohn steigt zudem der minimale Stundenlohn auf 10,45 Euro. Außerdem erhalten Empfangsberechtigte einen Kinderbonus (100 Euro pro Kind), den Corona-Bonus für Grundsicherung, Sozialhilfe und ALG II.

Des Weiteren wird Deutschland unbürokratischer und freundlicher für Verbraucherinnen und Verbraucher. Die EEG-Umlage auf den Strompreis fällt weg. Damit bezahlen Stromkundinnen und -kunden die Förderung von umweltfreundlicheren Stromgewinnungsanlagen (3,72 Cent pro Kilowattstunde) nicht mehr mit. Dank vorgeschriebener Kündigungsbuttons wird es auch einfacher, Online-Verträge zu kündigen. Das Mietspiegel-Gesetz sorgt für Transparenz und Supermärkte sind ab dem 01. Juli verpflichtet, Elektrogeräte von Kundinnen und Kunden kostenlos zurückzunehmen. Jürgen Coße empfindet die Neuerungen gerade in Anbetracht der gegenwärtigen Inflation als notwendig und bereichernd für die Gesellschaft.

Austausch mit der AWO Münsterland-Recklinghausen

Jürgen Coße hatte am 29. Juni ein Gespräch mit Melanie Queck, der AWO-Regionsgeschäftsführerin. Die Arbeiterwohlfahrt im Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen bietet als Verband der sozialen Arbeit professionelle Angebote für jede Altersgruppe. Mit Kitas, Offenen Ganztagsschulen, Wohneinrichtungen und verschiedenen weiteren Diensten für Seniorinnen und Senioren ist die AWO in der Region sehr präsent und leistet Hilfe, wo sie gebraucht wird. Dabei steht die AWO Münsterland-Recklinghausen wie andere Träger im sozialen Bereich vor der Herausforderung Personalmangel.

Jürgen Coße und Melanie Queck sind beide der Meinung, dass soziales Engagement stärker anerkennt werden müsse. Dann kann es gelingen, mehr Menschen für soziale und pädagogische Berufe zu gewinnen. „In der Pflege hat die Bundesregierung hierfür erste Maßnahmen beschlossen, wie höhere Mindestlöhne und Anspruch auf mehr Urlaub“, so Coße. Jedoch müssten auch andere Berufsgruppen wie beispielsweise Erzieherinnen und Erzieher besser bezahlt werden. Es bleibt abzuwarten, ob diesbezüglich mit der neuen Landesregierung in NRW etwas passiert.

Weitere Einträge...

Bundestagsbüro

Platz der Republik 1
11011 Berlin

E-Mail
juergen.cosse@bundestag.de

Telefon
+49 30 227-74656

Wahlkreisbüro

Breite Straße 5
49477 Ibbenbüren

E-Mail
juergen.cosse.wk@bundestag.de

Telefon
+49 5451 9979077

Stacks Image 928_25