Nur, wer die Realität kennt, kann gute Politik machen


Conditorei Rabbel: Familienunternehmen in Westerkappeln mit 150 Mitarbeiter/innen

Macarons, Baumkuchen und Pralinen. In der Confiserie Rabbel in Westerkappeln entstehen die herrlichsten Leckereien. Ich konnte dort am Firmensitz im Gartenkamp letzte Woche einen Tag lang ein Praktikum absolvieren und mithelfen, diese leckeren Pralinen und Kuchen herzustellen. Das Familienunternehmen hat ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Saison und verkauft seine Produkte aus Westerkappeln deutschland- und europaweit. Übrigens auch im KaDeWe in Berlin.


Als Konditor, Verpacker und Bürokaufmann gearbeitet

Als Konditor, Verpacker und Bürokaufmann habe ich sowohl in der Produktion von Pralinen, Honigkuchen und Torten mitgeholfen als auch den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und Verpackungsabteilung über die Schulter geschaut und dort mitgearbeitet. Das Team um Geschäftsführer Christian Rabbel und Betriebsleiter Steffen Pohlmann hat sich sehr viel Zeit genommen und ein tolles Programm für mich überlegt.

Jedes Jahr über 50 neue Kreationen 

In der Produktion war es gar nicht so einfach, die kleinen Verzierungen aus Nüssen, Pistazien und Zuckerguss an die richtige Stelle der Pralinen und Kuchen zu bekommen. Über 1.500 verschiedene Produkte hat Rabbel im Programm, wie mir Julian Hieber und Franziska Jünemann vom Torten- und Backposten erklärt haben. Das muss man sich erstmal alles merken. Die Rezepte werden durch die vollautomatisierte Warenwirtschaft auf einem großen Touchscreen angezeigt. Jedes Jahr entstehen über 50 neue Kreationen.


Menschen beim Kauf von Süßwaren zurückhaltender 

In der Verwaltung hat mir Anja Fichna alle kaufmännischen Abläufe erklärt: vom Einkauf über Finanzbuchhaltung und Logistik bis zum Marketing und Vertrieb. Aktuell steht auch die Confiserie Rabbel vor dem Problem der steigenden Energiepreise, denn für das Backen benötigt man natürlich viel Hitze und umgekehrt auch sehr niedrige Temperaturen im Kühlhaus. Dazu kommt, dass die Menschen momentan beim Kauf von Süßwaren und Schokolade etwas zurückhaltender werden, was sicherlich an den allgemein gestiegenen Lebensmittelpreisen und Nebenkosten liegt. Bislang konnte Rabbel die Preise für seine Produkte noch im Rahmen halten, aber ob das auch zukünftig so sein wird, ist ungewiss.

Verpackungsmaterial und Transportkosten ein Problem

Schließlich habe ich mit Renate Wiemann und Ingrid Siemon die ganzen süßen Sachen verpackt. Die Firma Rabbel ist ja auch bekannt für seine liebevollen Geschenkdosen und -verpackungen. Jede Praline hat ihren festen Platz in den Blisterverpackungen, wie ich gelernt habe. Verpackungsmaterial ist ebenfalls ein Problem, aber noch größer sind die Sorgen bei den steigenden Transportkosten, da die Confiserie ihre Waren europa- und deutschlandweit vertreibt. Aber Rabbel beliefert auch viele lokale und regionale Firmen.


Café Rabbel in Tecklenburg Aushängeschild für die Stadt

Das bringt mich zur letzten „Station“ des Unternehmens, wenn man so will, nämlich zum Café Rabbel auf dem Marktplatz in Tecklenburg. Dort war ich zwar nicht während meines Praktikums, aber dafür immer mal wieder zwischendurch, wenn sich mir die Zeit bietet. Es ist ein lokal sehr bekanntes Café und ein Aushängeschild für die Stadt Tecklenburg. Vielen Dank an Christian Rabbel und das ganze Team für die professionelle Betreuung und die Zeit, die Ihr euch für mich genommen habt. Denn nur, wer die Realität kennt, kann gute Politik machen.

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