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„Die Bundeswehr hat eine hohe Akzeptanz“ – International denken

Im Gespräch zwischen dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße (l.) und dem Oberstleutnant Kai Schlegel, Bezirksvorsitzender Westfalen des Deutschen BundeswehrVerbandes und Personalratsvorsitzender, ging es um die Ausstattung der Truppe und die Verteidigungsfähigkeit des Landes. Foto: Büro Coße/Dr. Marina Stalljohann-Schemme
Im Gespräch zwischen dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße (l.) und dem Oberstleutnant Kai Schlegel, Bezirksvorsitzender Westfalen des Deutschen BundeswehrVerbandes und Personalratsvorsitzender, ging es um die Ausstattung der Truppe und die Verteidigungsfähigkeit des Landes. Foto: Büro Coße/Dr. Marina Stalljohann-Schemme
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05. Juni 2025
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Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße im Gespräch mit Oberstleutnant über Verteidigungsfähigkeit, Abrüstung und Ausstattung

Kreis Steinfurt/Münsterland. „Die Bundeswehr hat in Deutschland eine große Akzeptanz und ist im Ausland sehr hoch angesehen“, sagt der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD). Als stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss kümmert sich Coße auch um die Bundeswehr. Im Gespräch mit Oberstleutnant Kai Schlegel, Bezirksvorsitzender Westfalen des Deutschen BundeswehrVerbandes und Personalratsvorsitzender, ging es um die Ausstattung der Truppe und die Verteidigungsfähigkeit des Landes.

Wäre sinnvoll: Große Anschaffungen auf europäischer Ebene synchronisieren  

„Insbesondere bei großen Anschaffungen wäre es sinnvoll, das auf europäischer Ebene zu synchronisieren, als wenn jedes Land sein eigenes Ding macht. Das ist nicht einfach und davon abhängig, was auf dem Markt verfügbar ist“, sagt Schlegel, der dem 1. Deutsch-Niederländischen Korps in Münster angehört. Historisch bedingt habe man in den vergangenen 20 Jahren den Fokus nicht auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands gelegt und lange Zeit auch nicht legen dürfen. „Nun müssen wir seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine umdenken. Das braucht etwas Zeit, aber vieles passiert ja auch schon“, sagt Coße.

Die Bundwehr als Arbeitgeber attraktiver machen - Aber weiter über Abrüstung sprechen

Wichtig sei, die Bundeswehr als Arbeitgeber attraktiv zu machen. „Die Wehrerfassung muss schnellstmöglich wieder aufgebaut werden, Heimatschutz und Reserve müssen dazu ausgebaut und ausgestattet werden. Ebenso wichtig ist es, genügend Personal zu haben, um Personal einstellen zu können“, sagt Schlegel. Deutschland müsse sich verteidigen können und brauche eine resiliente Gesellschaft für Krisenfälle, die der deutlich gestiegenen konventionellen und hybriden Bedrohung, die insbesondere von Russland ausgeht, gerecht wird. „Gleichzeitig dürfen wir nie aufhören, über Abrüstung zu sprechen. Die Bundeswehr dient zur Verteidigung und Aufgabe der Politik ist es, Kriege zu verhindern oder zu beenden. Niemand hat ein Interesse an Krieg“, darin sind sich Coße und der Stabsoffizier einig.

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