Das Münsterland mit positiven Emotionen verbinden


Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Münsterland Jürgen Coße im Austausch mit dem Münsterland e.V. – Förderprogramme und Digitalisierung
Münsterland/Kreis Steinfurt. „Unser Ziel ist es, bei den Menschen positive Emotionen für die Region Münsterland hervorzurufen. Das bezieht sich auf das Wohnen, aber vor allem auch das Arbeiten in der Region und auf eine gemeinsame Identifikation“, sagen Andreas Grotendorst, Vorstand vom Münsterland e.V., und Sebastian Borgert von der Geschäftsstelle regionen.NRW im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD Münsterland, Jürgen Coße. Bei dem gemeinsamen Austausch ging es um Projekte, an denen der Münsterland e.V. beteiligt ist, aber auch um Digitalisierung und die Fortführung für die Region wichtiger Förderprogramme.
Unternehmensnachfolge schwierig und große Herausforderung
„Uns brennt vor allem das Thema der Unternehmensnachfolge unter den Nägeln. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen wird es zusehends schwieriger, jemanden zu finden, der oder die den Betrieb fortführt“, sagt Grotendorst. Es gebe unterschiedliche Projekte zu den Themen „Familienunternehmen für die Zukunft“ und Unternehmensnachfolge gestalten, an denen der Münsterland e.V. beteiligt sei. Um die Suche nach geeigneten Nachfolgerinnen und Nachfolgern zu erleichtern, müsse auch die Attraktivität der Region noch stärker beworben werden. Grotendorst: „Unternehmen und Region müssen gemeinsam zeigen, was das Münsterland als Standort zu bieten hat. Wir haben 280 Top-Arbeitgeber im Münsterland. Und in unserer Bilddatenbank stehen 27.000 Bilder rechtefrei für das Marketing zur Verfügung.“
Sorgen über Vorschläge zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU
Borgert: „Die aktuell diskutierten Vorschläge zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU machen uns Sorgen. Wir befürchten, dass deutlich weniger Geld für LEADER-Projekte zur Verfügung stehen wird und dass mit LEADER zukünftig ausschließlich landwirtschaftsnahe Projekte gefördert werden können. Der Erfolg von LEADER lebt von der breiten Themenvielfalt. Zudem soll die Struktur- und Wirtschaftsförderung zukünftig stärker zentral in Brüssel statt in den Bundesländern organisiert werden. Dadurch könnten KMU hinten rüber fallen und regionale Besonderheiten weniger berücksichtigt werden.“
Gespräche dazu in Berlin führen
Hierzu will Coße Gespräche mit den zuständigen Kolleginnen und -kollegen in Berlin führen und das Thema in der Arbeitsgruppe Angelegenheiten der Europäischen Union der SPD-Bundestagsfraktion ansprechen.























