

„Wir leben von Entwicklungen“ - Coße im Austausch mit Grevener Firma INDUTAINER
Faltbare Container für den Bevölkerungsschutz
Greven. Innerhalb von 30 Sekunden haben Martin Siegbert, Geschäftsführer des Grevener Unternehmens Indutainer GmbH, und der Bundestagsabgeordnete für das nördliche Münsterland, Jürgen Coße (SPD), einen fünfteiligen, faltbaren und mit Wasser befüllbaren Container für den Hochwasserschutz aufgebaut. Das System lässt sich in fünf verschiedenen Bereichen anwenden: Für den Hochwasserschutz, zur Brandbekämpfung, als Schutzsystem bei Großveranstaltungen, zur Aufnahme von Havarie-Massen (z.B. bei Fahrzeugunfällen) und für die Trinkwasserversorgung, erläutert Siegbert. Coße hat sich mit Siegbert und Martina Kemper, Assistentin der Geschäftsführung, auch über aktuelle Prototypen und weitere Verwendungsmöglichkeiten der faltbaren Container aus Polyurethan (PU) ausgetauscht.
Container für Flüchtlingsunterkünfte einsetzen?
„Ich habe in Afrika Flüchtlingsunterkünfte mit bis zu 250.000 Menschen gesehen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Container dort auch gut eingesetzt werden könnten“, sagt Coße, der im Bundestag auch Mitglied des Auswärtigen Ausschusses ist. Aktuell werden die Container vor allem für das Transportieren und Aufbewahren flüssiger und pastöser Stoffe in der chemischen Industrie verwendet.
"Wir haben jedes Jahr mindestens ein oder zwei neue Entwicklungen"
Aber allzu viel möchte Herr Siegbert nicht öffentlich über laufende Projekte und Ideen sprechen – Betriebsgeheimnis. „Wir leben von Entwicklungen. Wir haben jedes Jahr mindestens ein oder zwei neue Entwicklungen“, sagt Martin Siegbert über sein 2008 gegründetes Unternehmen. Mit dem nachhaltigen CO2-einsparenden Indutainer IBC – einem leichten, gut zu transportierenden faltbaren Kunststoffcontainer – hat die Firma 2021/2022 den zweiten Platz beim Innovationspreis Münsterland belegt. Kemper: „Die Vorteile liegen in dem leichten Gewicht, den geringen Kosten, der schnellen Handhabung und der langen Haltbarkeit.“
Unternehmen ein Beispiel, wie sehr das Münsterland vom Know-how der mittelständischen Unternehmen profitiert
Coße: „Ihr Unternehmen ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr unsere Region, das Münsterland, von dem Know-how der kleinen und mittelständischen Unternehmen profitiert. Mit Ihren Anwendungen schützen Sie Menschen bei Großveranstaltungen, vor Hochwasser oder Wasserknappheit und bei anderen Katastrophenlagen.“
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